Seit fast 20 Jahren bietet das Innsbrucker Philosophische Café eine Plattform für die vorurteilsfreie, lebendige Auseinandersetzung mit Themen außerhalb der "Elfenbeintürme" der Universitäten. Auch dieses Semester geben uns in vier Veranstaltungen Experten und Expertinnen kritische Impulse und dies nicht im Sinne des Vermittelns von Information von Wissenden an Unwissende, sondern in Form eines Gesprächs. An einem Ort, der Menschen nicht in Ehrfurcht erstarren lässt, sondern an dem geredet, getrunken, debattiert wird – ein Ort, der allen zugänglich ist.

Wir freuen uns, in Kooperation mit uni.com, der Volkshochschule und "Die Bäckerei" folgendes Programm für das Wintersemester bekannt zu geben:

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Achtung: Der kommende Termin am 27. April entfällt krankheitsbedingt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt!

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Termine und Referenten:

Donnerstag, 23. März 2017, 18:00-20:00 Uhr
Wie weit muss (oder darf) der Staat zum Schutz der Bürger deren Grundrechte einschränken?
Priv.-Doz. Dr. Gregor Heiβl, E.MA, Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, Universität Innsbruck

Entfällt:
Donnerstag, 27. April 2017, 18:00-20:00 Uhr
Der ethische An-Spruch des entstellten Gesichts in amerikanischen Erzählungen. Der andere Andere aus der Sicht Emmanuel Levinas’
Univ.-Prof. Mag. Dr. Gudrun M. Grabher, Institut für Amerikastudien, Universität Innsbruck

Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:00-20:00 Uhr
Probier's mal mit Gemütlichkeit: Überlegungen zu einer Ethik des Nichtstuns
Dr. Sonja Koroliov, Institut für Slawistik, Universität Innsbruck

Donnerstag, 22. Juni 2017, 18:00-20:00 Uhr
Welches Wissen produziert die Gegenwartskunst?
Mag. Andrei Siclodi, Leiter des Fellowship-Programms für Kunst und Theorie im Künstlerhaus Büchsenhausen, Innsbruck

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In einem öffentlich zugänglichen Raum werden Themen diskutiert, die nicht nur ExpertInnen und SpezialistInnen, sondern viele Menschen beschäftigen. Alle, die Interesse an einer Auseinandersetzung über diese Themen, die Interesse am Dialog 'über Gott und die Welt' mitbringen, sollen daran teilnehmen.

Das Philosophische Café entstand 1992 in Paris aus einem kleinen Diskussionskreis des Philosophen Marc Sautet. Bis zu seinem Tod im Jahr 1998 moderierte Sautet jede Woche im 'Café des Phares' philosophische Diskussionen, bei denen alle Interessierten mitdiskutieren konnten. Inzwischen gibt es zahlreiche Philosophische Cafés in Paris, in ganz Frankreich und in vielen anderen Ländern.

'Der Philosoph hat keine fertigen Antworten. Er muß vor allem zuhören, in Frage stellen, zum Denken anregen.' (Marc Sautet)